Arthur-Burkhardt-Stiftung

 

Zur Förderung der Geistes- und Naturwissenschaften hat
Prof. Dr.-Ing. Dr.rer.nat. h.c. Arthur Burkhardt
im Jahre 1983 die Arthur-Burkhardt-Stiftung errichtet.

Es war dem Stifter aufgrund seiner persönlichen und beruflichen Erfahrung als langjähriger Vorstandsvorsitzender der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF) ein besonderes Anliegen, beide Wissenschaftsbereiche insbesondere dann zu fördern, wenn sie interdisziplinär ausgerichtet sind.

Diese Zwecksetzung entstand aus der Erkenntnis, dass angesichts bahnbrechender Erfindungen und Entwicklungen in Naturwissenschaft und Technik ein Forschungsdefizit hinsichtlich der Aufgaben und Verantwortung der Naturwissenschaften besteht. Um dieses zu verringern, soll die Stiftung Brücken zu den Geisteswissenschaften schlagen, um so der Frage nach der ethischen Verantwortung der Naturwissenschaft stärkeres Gewicht zu verleihen.

Die Stiftung will ferner dazu beitragen, dass sich beide Wissenschaftsdisziplinen nicht isoliert weiterentwickeln oder gar feindlich gegenüber stehen, sondern dass die Dynamik der Naturwissenschaften durch Staat, Kirche und Sozialwissenschaften ihr Regulativ findet.

Zur Förderung dieser Ziele vergibt die Stiftung jährlich den Arthur-Burkhardt-Preis an Wissenschaftler, deren Forschung darauf ausgerichtet ist, Erkenntnisse beider Wissenschaftsrichtungen zu verbinden, und so Entscheidungshilfen zwischen dem naturwissenschaftlich-technisch Machbaren und dem gesellschaftlich Vertretbaren geben.

Der Arthur-Burkhardt-Preis ist mit  € 10.000,- dotiert.